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Manager mit hohem EQ gelten im harten Berufsalltag oft als konfliktscheue „Weicheier“. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wer als Führungskraft authentisch sein und charismatisch wirken will, muss lernen, seine Emotionen auszudrücken.

Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie die Wahrnehmung und den Umgang mit Ihren eigenen und den Emotionen Ihrer Mitarbeiter verbessern. Erfahren Sie, warum Manager mit hohem EQ die besseren Führungskräfte sind und wie sich Ihre Lebensqualität durch emotionale Intelligenz erhöht.

2. Aufl., 96 Seiten, 2014,
8,90 Euro

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„Buch der Woche“ im Hamburger Abendblatt: Führen mit EQ

Inhalt: 5/5
Seit Mitte der 90er-Jahre ist emotionale Intelligenz im Management ein Thema. Der emotionale Quotient (EQ) steht analog zum Intelligenzquotienten für die Fähigkeit, eigene und fremde Emotionen wahrzunehmen und produktiv damit umzugehen. Diese Fähigkeit ist insbesondere bei männlichen Führungskräften zu schwach ausgeprägt. Missverstehen und Ignoranz stellt Autor und Coach Alexander Groth bei ihnen fest. Mit der Begründung „nur Leistung zählt, ein wenig Härte gehört zum Job“ ist das Thema für sie erledigt.

Andere verwechseln soziale Kompetenz mit emotionaler Intelligenz. Für sie erschöpft sich das Thema im freundlichen, verbindlichen Umgang. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass uns Emotionen steuern. Effektive Verhaltensänderung führt immer über diese Weiche. In vier Kapiteln schildert der Autor, warum sich Führen mit EQ lohnt. Er nennt den Preis für Ignoranz, weist den Weg zum eigenen Emotionshaushalt und erläutert, wie man Mitarbeiter besser versteht.

Präsentation: 5/5
Das Problem mit dicken Büchern ist, dass man sich vornimmt, sie zu lesen und es dann doch nicht tut. Die 30-Minuten-Reihe von Gabal senkt die Lese-Schwelle auf ein alltagstaugliches Niveau. Groth gelingt es, auf den wenigen Seiten erstaunlich viel Substanz unterzubringen. Es gehört kein Fachwissen oder Führungserfahrung dazu, dieses Buch zu verstehen. Aufbau und Gliederung sind beispielhaft, die Argumentation ist schlüssig und kommt schnell und klar auf den Punkt.

Praxiswert: 5/5

Sich von einem wesentlichen Teil seines Ichs, seinen Emotionen, zu entfremden macht letztlich einsam, krank und unglücklich. Leider, so lesen wir, werden insbesondere Jungen auf dieses Rollenmodell konditioniert. Männer verfügen grundsätzlich über gleiche Fähigkeiten auf diesem Gebiet wie Frauen. Nur haben sie oft den Zugang zu diesem Potenzial verloren. Dieser Ratgeber kann als Anleitung zur eigenen Psycho-Hygiene und als Wegbeschreibung zu einer authentischen und charismatischen Füh-rungspersönlichkeit gelesen werden.

Der Chef, den ich nie vergessen werde
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